So funktioniert eine dezentrale Solarstromanlage, Photovoltaig Inselanlage:
Solarstrommodule liefern generel Gleichstrom (DC). Dieser wird in der Spannung von 12.....32 V durch einen sogenannten Elektronensprung zwischen zwei Siliziumschichten innerhalb des Solarstrommodul durch die Sonnenstrahlen erzeugt. Ein Solarstrommodul wird auch als PV-Modul im allgemeinen Sprachgebrauch bezeichnet.
Da diese vom Modul erzeugte Spannung sich in seiner Höhe (Spannung) schwangt, können gewöhnliche Verbraucher in der Regel nicht direkt an das Modul angeschlossen werden.
Um diese Stromschwankungen auszugleichen benötigt man einen sogenannten Laderegler. Dieser wandelt die Eingangsspannungen so um, daß an seinem Ausgang eine staibilisierte Stromversorgung abgenommen werden kann.
Um die Batterie vor Überladung oder Tiefentladung zu schützen, ist im Laderegler ein Modul integriert,
der bei Überspannung das Modul abschaltet
und bei zu tiefer Spannung der Batterie die Verbraucher abschaltet.
Will man nun den gewonnen Solarstrom in der Nacht verbrauchen, bei der ja die Sonne nicht scheint, benötigt man eine Solarbatterie.
Verbraucher können jeglicher Art sein, egal ob Geichstrom-Lampen oder Wechselstromgeräte. Einzig die Dimensionierung der Anlage sollte insgesammt angepasst sein. Nichts ist schädlicher für eine Batterie, wenn sie zu schnell entladen wird.
Da in unseren Breitengraden im Winter die Temperaturen unter 0°C fallen, verwendet man hierzulande zwei Arten von Solarbatterien.
Die Solarbatterie auf Säurebasis, welche äußerlich ähnlich eine Autobatterie aussieht, jedoch Ihrer innerer Aufbau sich in der Form und stärke der Leiterplatten grundlegend unterscheidet.
Verwenden Sie bei einer Solarstromanlage eine Autobatterie, dann dürfen Sie sich nicht wundern, wenn diese schnell kaput geht.
Der wesendliche unterschied zwischen Autobatterien ist die Art der Anwendung:
Autobatterien sind für die Erzeugung von hohen kurzzeitigen Strömen
für den Anlasser konzipiert. Solarbatterien jedoch für eine hohe Zyklenanzahl
und eine häufige und gleichmäßige Be- und Entladung.
Auch bei den Verbrauchern sollten Sie lieber ein 12V Gleichstromgerät gleicher Bauart einem 230V Wechselstromgerät vorziehen, denn so sparen Sie ca. 10 bis 30 % ein, die normalerweise ein Wechselrichter verbraucht.
Bei Kühlgeräten sollten Sie kompressorbetriebe Geräte den Energiefressern "Peletierkühlern" unbedingt vorziehen. Pelet betriebenen Kühlgeräten, die Sie z.B. in jedem Baumarkt finden, arbeiten auf der Basis eines belüfteten Halbleiters (eine Seite wird warm/andere Seite des Halbleiters wird kalt). Hierbei wird die kalte Seite, die sich innerhalb der Kühltasche befindet durch einen Lüfter angeblasen. Hingegen arbeiten kompressorbetriebene Kühlschränke auf der Basis wie Sie sie von Ihrem Kühlschrank im Haushalt kennen. Über die Vorzüge dieser Kompressor betriebenen Kühlgeräte informieren wir Sie gerne auf den nachfolgenden Seiten dieses Kataloges.
Möchten Sie hingegen ihr Wechselstromgrät z.B. Fernseher, Bohrmaschine oder sogar ihren Computer betreiben, benögtigen Sie einen Wechselrichter, der den Gleichstrom in einen für Ihren Verbraucher kompatiblen 230V Wechselstrom transformiert. Wechselrichter werden auf dem Markt in zahlreichen Formen, Größen und Bauarten angeboten. Grundsätzlich unterscheidet man hierbei auf Wechselrichter in zwei Transformierarten. Dem Trapez-Wechselrichter dessen Ausgangform als Trapezform erzeugt, d.h. im millisekundenbereich den Strom an und ausschaltet. Diese Trapez-Wechselrichter sind für induktive Lasten ungeeignet, d.h. z.B. Leuchtstofflamen, Computer etc..
Hierfür benötigen Sie einen Sinus Wechselrichter, der den Ausgangsform in eine Sinuswelle dem Verbraucher zur konstant und geregelt zur Verfügung stellt. Diese Sinus-Wechselrichter schützen Ihren Verbraucher auch vor Schäden und sind auch teurer aber besser jede Art einer qualifizierte Anwendung.
Wenn Sie sich also immer eine hochwertige Spannungsquelle benötigen sollten Sie auf einen Sinus-Wechselrichter oder zu mindestens auf einen Quasi-Sinus-Wechselrichter zurückgreifen.
Schauen Sie doch mal auf nachfolgende Web-Seiten unseres Kataloges: Sinsus-Wechselrichter oder Trapez-Wechselrichter.
Nicht jeder ist der gebohrene Elektriker, deswegen haben wir die Produktreihe MSP für Sie entwickelt. MSP steht für Mobile-Solar-Power, also alles in einem: Solarladeregler, Solarbatterie und auf Wunsch sogar mit eingebautem Wechselrichter, sozusagen als PLUG AND PLAY Lösung. Alle Bauteile sind hierbei aufeinander abgestimmt und Sie können Ihr Solarstromanlage sofort in Betrieb nehmen. Schauen Sie doch mal auf die Web-Side MSP.
Solar-Strom zur Netzeinspeisung ins öffentliche Netz:
Das Prinzip funktioniert so:
Die in reihe verdrahteten Solarstrommodule fangen die Sonnenenergie ein und wandel diese in Gleichstrom um. Um die Stromspannung auf einen höher Volt-Zahl zu bringen werden die Module in Reihe verdrahtet. So erhöht sich die Volt Zahl und die Ampere-Zahl bleibt gleich. Würde mann die Module paralell verdrahten, so würde die Amperezahl steigen bei eine geringen Voltzahl mit der Folge, daß man große Leitungsquerschnitte benötigen würde um einer Erwärmung der Kabel vorzubeugen.
Der Netz-Wechselrichter wandelt den erzeugten Solarstrom auf eine kompatible Netzspannung (230V ~ Wechselstrom) wandelt. Diese wird dann über einen Einspeisezähler ins Öffentliche Stromnetz abgegeben. Die entsprechende Einspeisevergütung erhalten Sie je erzeugte KWh von Ihrem Stromversorger.
Sie selbst beziehen über einen Verbrachszähler den Strom wieder aus dem öffentliche Netz, natürlich zu dem geringeren normalen Strom-Preis. Solarstromanlagen zur Netzeinspeisung werden in Deutschland staatlich subventioniert. Diese über den KWh-Preis gezahlte Einspeisvergütung soll den Solarstromanlagenbetreibern seine Kosten ersetzen, mehr nicht. Würde man den Strom eines Gaskraftwerkes auf Basis der Gesamtkosten, d.h. Gasgewinnungs- und Transportkosten plus Verbrennungskosten + Kosten der Umweltschäden tatsächlich dem Verbraucher berechnen, so wäre dieser sicherlich höher als die gezahlte Einspeisevergütung für Solarstrom.
Bis heute wir jedoch lediglich der Transport und die Verbrennungskosten vom Stromkraftwerk als Kalkulationsgrundlage in Ansatz gebracht.
Treu dem Motto, was man an Umweltschäden erzeugt spiel keine Rolle, denn es ist noch keiner Da der diese in Rechnung stellt.
Ein böses Erwachen könnten uns alle kommen, wenn in naher Zukunft das Gleiche passiert, was bei unseren Eltern bei den Mülldeponien geschehen ist.
Denn dort hat man bedenkenlos den Müll/Abfall in ein Loch geworfen und mit Erde abgedeckt. Heute klagen alle stätischen Abfallbetriebe über die hohen Sanierungskosten dieser wilden Deponien. Die hohen Müllgebühren die wir heute zahlen beinhalten denn auch die nicht gebildeten Rücklagen zur Sanierung der Deponien und zur teuren Beseitigung der Sickerwässer aus Deponien die zudem unser Grundwasser ==> Trinkwasser bedrohen.
Sicherlich ist die Solartechnik zur Stromversorgung im Bereich der Netzeinspeisung noch nicht konkurenzfähig. Im dezentralen Inselbetrieb hat sie hingegen auch im Punkto Kosten/Leistung besiegt und die Fernlandnetzversorgung vernichtend geschlagen.
Wir wünschen Ihnen viel Spaß und Freude auf den nun folgenden Seiten..... und hoffen auch Sie mit unserer Leistung als Kunden zu gewinnen und für die sinnvolle Anwendung der Solartechnik zu überzeugen.
Sprüche machen hat nach unserer Ansicht keinen Sinn... besser ehrlich Anworten und mit Ihnen einen sinnvolle Lösung erarbeiten.
Lindau im Juni 2002
Ihr PEKOM - Team