|
Wie funktioniert ein Wechselrichter und
wie wähle ich den Richtigen für mein PV-Anlage aus: |
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Grundlagen: |
Allgemein erzeugen Solarstrommodule Gleichstrom. Da jedoch unsere Strom/Hausnetze auf Basis von Wechselstrom funktionieren, kommen Wechselrichter zum Einsatz, die den Gleichstrom in Wechselstrom wandeln. In der Fachsprache sagt man hierzu DC/AC Wandler. |
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Der geläufige
Name Wechselrichter zur Netzeinspeisung kommt von der Tatsache, das der
Gleichstrom der Module auf 230V ~ Wechselstrom bei 50 Hz vom Wechselrichter
transformiert wird. Dieser erzeugte Wechselstrom kann dann über einen Einspeisezähler in das Netz der Elektrizitätsunternemen (EVU) eingespeist werden. Die Vergütung der erzeugten Energie erfolgt auf Basis der Einspeisevergütung (EEG) vom EVU. |
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Technik: |
Grundsätzlich kann man von zwei Techniken bei Wechselstromzählern ausgehen. a.) Herkömmliche PV-Systemtechnik auf Basis eines zentralen Wechselrichters auf Basis 3 x 400 V über eine Drehstromzähler. b.) Modulare PV Systemtechnik auf Basis von modularen Wechselrichtern die 230 V ~ Wechselstrom erzeugen und Anschluß an beliebiger Stelle im Hausnetz über eine Wechselstromzähler ermöglichen. Der Typ b.) hat sich auf dem Markt durchgesetzt, da hierbei auch Anlagen im kWpeak Bereich problemlos realisiert werden können und auf Aufwendige Gleichstromverteilungen und Verkabelung verzichtet werden kann. |
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Die Richtige Auswahl: |
Wechselrichter ist nicht gleich Wechselrichter. Vor allem jede Leistung braucht den richtigen passenden Wechselrichter ! |
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
Grundsätzlich - sollte mann sich bei der Konzeption zu erst Gedanken machen welche Fläche man zur Aufstellung/Montage der Solarmodule zur Verfügung hat. - dann sollte man die Anzahl der Module bestimmen die eine sinnvolle Verteilung nach optischen (symetrie) und installationstechnischen Gesichtspunkten möglichen. Hat man die Anzahl der Module bestimmt erfolgt die Auswahl des geeigneten Wechselrichters. Hierbei geht man wie folgt vor:
Um die bestimmung einer Solarstromanlage zu Verdeutlichen rechnen wir ein Beispielhaus einmal vor: Wir gehen von einer Dachfläche von 3,40 m Breite und 7,50 m Länge aus. Ziel wäre eine Anlage mit ca. 2 kWp Als Modul möchten wir ein 110 Wpeak Modul in monokristalliner Bauart einsetzen, damit wir nicht soviel Verkabelungsarbeit durchführen müssen und die Anlage einfach zu montieren ist.
Der Richtige Wechselrichter sollte folgende Werte vertragen: Eingangsspannung = zwischen 192 V.......und 331,2 V bei einem Optimum von 267,2 V liegen oder mann teilt die Anlage in zwei oder mehrere kleinere Kreise auf => unter Variante würde
somit aussehen: Hieraus folgt: Zwei gleiche Kreis scheitern auf Grund der Modulstroms, denn Wechselrichter sollte ca. 8 A verkraften, da der Kurzschlußstrom 7,5 A des einzelnden Modules ist und kleine Wechselrichter nur über 7 A verfügen. Fazit ein Kreis oder man nimmt ein anderes Modul. Auch ist der passende Wechselrichter mit 1,76 kWpeak nicht vorhanden. Fazit: Die Module einfach quer montieren als 2 x 7 Feld
Der Richtige Wechselrichter sollte somit folgende Werte vertragen: Eingangsspannung = zwischen 168 V.......und 289,8 V bei einem Optimum von 233,8 V liegen . Und wir sehen, das Feld ist symetrisch und von den Daten jetzt optimal für einen Wechselrichter. Hieraus würde ein Sunny Boy 1100 ermittelt: Seine Werte passen für die gewüschte Anwendung im Punkt Spannung, Strom, Modulleistung und optische Feldsymetrie..
Mann könnte hierbei sogar die Überlegung anstellen, dass Feld um zwei Module zu verkleinern, denn das untere Optimum diese Wechselrichter liegt bei 100 %, d.h 1.100 W / 93 x 100 = min. 1.182,8 Wpeak. |
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
Somit würden
sich ein Optimum in einem
Der Richtige Wechselrichter sollte folgende Werte vertragen: Eingangsspannung = zwischen 144 V.......und 248,4 V bei einem Optimum von 200,4 V liegen . Und wir sehen, die Daten sind zwar für einen Sunny Boy 1100 Wechselrichter im groben passend, jedoch unterschreitet die Eingangsspannung im ungünstigsten Fall den Spannbereich 150 ... 300 V DC. Würden also nur 144 V am Modulfeld anliegen, würde der Wechselrichter sich herausregeln und die Anlage abschalten. |
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Schluß- folgerung: |
Ein Feld mit
2 Modulen quer nebeneinander
|
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
Haben Sie weitere
Fragen zur Auslegung oder wünschen Sie ein entsprechendes Angebot,
so fragen Sie einfach mal unverbindlich beim PEKOM-Service Team an. IHR PEKOM ® TEAM.
|
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| PS: Haben Sie Anregungen oder Meinungen die das Spektrum der Photovoltaig die wir Veröffentlichen sollten, so würde wir uns über Ihr email hierzu freuen. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
letzte Aktualisierung
08.06.2001
© 1996-2001 MMNetwork®
MultiMediaNetwork